23. Oktober 2019

Von Hof nach Marxgrün, entlang des grünen Bandes

Von Hof nach Marxgrün, entlang des grünen Bandes

Knapp 40 Kilometer auf historischem Boden

Von Hof, Unterkotzau, Joditz, Venzka, Hirschberg, Sparnberg, Pottiga, Blankenberg nach Blankenstein und dann nach Marxgrün
Handynutzer
Infos zur
Frankenwald Wanderung
RouteVon Hof nach Marxgrün
GPX-Track
11 Downloads
DauerEin Tag
Länge38,2 Kilometer
Aufstieg479 Höhenmeter
SchwierigkeitLeicht
KategorieMittelgebirgswanderung
PrädikatSehr Gut
Hinweis zur Verwendung des GPX-Tracks

Eine Übersichtskarte

Vor der Wende war der Tannbach die Grenze zwischen zwei Welten.

Die Tour startet in Hof, führt weiter bis Unterkotzau, dann von dort immer entlang des „Jean-Paul-Weges“ bis Joditz. Bis Joditz  folgt der Pfad  Teerstraßen und Wirtschaftswegen im Wechsel.Wir haben ca. vierzehn Kilometer beim Pavillion bei den Saaleklippen bei Venzka erreicht. Der Pfad dorthin ist traumhaft, er führt auf ganz schmalen Wegen hoch über der Saale an der Lamitzmühle vorbei, dann auf Waldwegen und Pfaden immer an

der Saale entlang bis zum Tannbach. Vor der Wende war der  die Grenze zwischen zwei Welten. Nach kurzem und steilem Anstieg ist der Pavillion erreicht und ihr könnt euch über die traumhafte Aussicht von dort oben freuen. Nach einer schönen Rast steigen wir aus den Wald und befinden uns sogleich auf dem sogennannten „Kolonnenweg“. Diese befahrbaren Wege sind Teil des „grünen Bandes“ welches einen Teil der ehemaligen Zonengrenze markiert.

Nun folgt der wohl schönste Abschnitt der Route

Dem „Kolonnenweg“ folgen wir zunächst – in weiter Schleife folgt der Weg dem natürlichen Verlauf der Saale. Nach einem kurzen uns steilen Anstieg und an ziemlich unscheinbarer Stelle macht unser Pfad einen Abzweig nach links in den Wald hinein. Unser Pfad wird schmal, dem Gelände folgend windet sich der Pfad entlang der Klippen. Einige spektakuläre Ausblicke gibt es gratis dazu.

Über den Hängesteg, eine im Fels verankerte Stahlkonstruktion, gelangen wir dann zur Hirschberger Altstadt. Ab Hirschberg folgen wir den nächsten sechszehn Kilometer dem‚ Saale-Orla-Wanderweg bis nach Blankenstein. Der Weg ist mit rotem Dreieck auf weißem Grund durchgängig gut markiert. Der folgende Ort Sparnberg ist wie die Stadt Hirschberg direkt an der Saale gelegen.

Von Sparnberg zum Drehkreuz des Wanderns

Der Ort ist liebevoll gepflegt und vermittelt einen heimeligen Eindruck. Beeindruckend ist die 1437 erbaute Kirche „St. Simon und Judas Thaddäus“ und die Burg in Sparnberg welche 1202 erstmals urkundlich erwähnt wird. Sogar eine Bootsanlegestelle befindet sich in Sparnberg an der Saale. Die Aussichtsplattform “am Wachhügel” bei Pottiga könnt ihr nach überwundener Steigung die über eine geteerte Straße zu bewältigen war, am Rande unseres Pfades sehen. Unser Pfad führt um eine großzügige Viehweide herum nach unten und dann am Hang entlang, parallel zur unten fließenden Saale bis nach Blankenberg. Bis hoch nach Blankenberg ist es ein tüchtiges Stück „Arbeit“ denn es wird hier ziemlich steil.

Andererseits geht es von Blankenberg zur Gemeinde Blankenstein die am Beginn des Rennsteiges liegt, richtig steil nach unten. Blankenstein wird auch als „Drehkreutz des Wanderns“ genannt. Hier beginnen vier attraktive Wanderwege: Der Rennsteig, der Frankenweg, der Fränkische Gebirgsweg und der Kammweg. Ein tolle Wanderhütte direkt an der Saale lädt ein unsere letzt Rast einzulegen. Ich koche mir einen schönen Kaffee und Yuki bekommt eine nette Leckerei. Dann brechen wir zu den letzten sieben Kilometern auf. Es geht durch das schöne Höllental, in welchem der Fluß “Selbitz” fließt. Gleich nach dem Tal ist Marxgrün erreich. Wir nehmen dann den Zug wieder zurück nach Hause.

Der Start der Wanderung

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