Um den Schneeberg und zum Waldstein

Auf dieser Tour besucht ihr drei Quellen des Fichtelgebirges

Infos zur
Fichtelgebirgs Wanderung
RouteWeissenstadt, Meierhof, Röslau-Quelle,
FGV-Unterkunftshaus, Eger-Quelle,
Saale-Quelle, Waldstein
GPX-Track
16 Downloads
DauerEin Tag
Länge29,0 KM
Aufstieg632 HM
Höchster Punkt951 HM
SchwierigkeitMittlere Anforderung an Kondition,
Forstwege im wechsel mit Waldpfaden
KategorieMittelgebirgswanderung
PrädikatViele Sehenswürdigkeiten entlang des Weges
AnfahrtMit den PKW bis zum Parkplatz
beim Friedhof Weissenstadt
Hinweis zur Verwendung des GPX-Tracks
Ihr habt auf der Tour einige Kilometer Wirtschaftswege zu gehen. Einer der Höhepunkte ist eine Art „Wilderer Pfad“ den ihr über den Osthang  des Schneeberges erklimmt. Ihr trefft auf die Röslauquelle, Egerquelle, und Saalequelle.
Ihr startet die Tour in  Weißenstadt und wandert zunächst bis zum Wanderparkplatz Rudolfstein.  Dann folgt ein traumhafter Pfad durch unberührten Wald, vorbei am „schwarzen Weiher“,  ihr streift den Ort „Meierhof“ und kommt dann schließlich zu einem schmalen naturbelassenen Pfad der den Osthang des Schneeberges hochführt. Es folgt die Röslau-Quelle und nach einigen Kilometern auf Wirtschaftswegen könnt ihr bei der alten Bergwachthütte, die ein paar Meter neben dem Pfad liegt, eine Rast einlegen. Dann lauft ihr in die Richtung Bischofsgrün weiter.  Mit dem erreichen des Habersteins seit ihr auf der Westseite des Schneebergs angekommen und habt ihn somit umrundet. Jetzt geht es immer bergab und ihr quert schließlich die Straße von Bischofsgrün nach Weißenstadt. Nach ein paar Meter könnt ihr das Kriegerdenkmal und den Ehrenfriedhof anschauen. 
Folgt der Beschilderung in die Richtung Eger-Quelle. Ihr verlasst den Wirtschaftsweg um auf einem schönen Waldpfad den Rest zur Eger-Quelle zurückzulegen. Der schmale naturbelassene Pfad ab der Eger-Quelle folgt dem noch jungen Fluss einige Kilometer bergabwärts. Beim nächsten Wirtschaftsweg angekommen folgt ihr einfach der Beschilderung des Quellweges, ein schwarzes Q auf gelbem Grund, immer weiter bis zur Saalequelle. Bei der Saalequelle gibt es eine schöne Rastmöglichkeit, eine Informationstafel und schöne, große Buchenbäume in deren Schatten sich die Sommerhitze gut ertragen lässt. Der Rückweg nach Weißenstadt gestaltet sich dann unkompliziert, er ist hinlänglich beschildert.  Wer mag kann im Waldsteinhaus einkehren oder die interessanten Felsformationen in der Gegend anschauen.

Viel Spaß beim wandern!


Landschaft unterhalb des Schneebergs
Die Abbaugrube Saalequelle
Die Abbaugrube Saalequelle

Das Bergwerk „Hülffe Gottes“ wurde 1796 von Jacob Heinrich Richter eröffnet, der zu dieser Zeit als Förster für den Münchberger Stadtwald verantwortlich war. Auf der Suche nach Gold stieß er auf eine Schicht sogenannter „Gelber Kreide“, einer lehmartigen Eisenerde, die man zum Malen und Färben verwenden konnte. Er baute  einen 60 m langen Stollen, einen hölzernen Förderturm und einige kleinere Grubengebäude. Selbst Alexander von Humboldt der 1794 als Bergbauinspizient auch die „Hülffe Gottes“ besichtigte, bescheinigte eine ausgezeichnete Qualität und empfahl der preußischen Regierung den weiteren Abbau. 1809 hatte sich das Vorkommen der Gelbkreide soweit erschöpft, dass der Betrieb eingestellt werden musste. Noch heute sind die Spuren des Bergbaus ersichtlich. So entspringt die Saale heute aus einem ehemaligen Stollen und auch die große Abbaugrube ist noch vorhanden.

Eine Übersichtskarte


Bilder der Fichtelgebirgs-Wanderung

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