Von St. Bartholomä über das Kärlingerhaus bis Obersee

Perfektes Wetter beim Start in St. Bartholomä

Die Rückkehr nach St. Bartholomä
Infos zur
Alpen Wanderung
RouteSt Bartolomä - Kärlingerhaus - Obersee
GPX-Track
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DauerZwei Tage
Länge24,7 Kilometer
Aufstieg1793 Höhenmeter
SchwierigkeitMittel
KategorieAlpine Wanderung
PrädikatSehr Gut
AnfahrtMit der Königsee Fähre bis nach St. Bartholomä

Früh wurde die Alpine Tour geplant

Noch im Winter hatten meine Tochter und ich eine Alpine Tour für die Pfingstferien geplant. Die Gegend um den Königsee hatte uns dafür besonders gefallen. Die Tour sollte nicht allzu lange sein und sie sollte gespickt mit „Abenteuer“  sein, sie sollte das Kind fordern jedoch nicht überfordern, sie sollte einfach ein Ereignis das sich in das Gedächtnis eingräbt. Es war geplant mit dem Schiff bis St. Bartholomä zu fahren, die „Saugasse“ bis zum Kärlingerhaus hochzulaufen. Wir wollten dann im Kärlingerhaus übernachten und am nächsten Tag über die Wasseralm zum Obersee absteigen um dann mit dem Schiff wieder zurück nach Schönsee zu fahren.

Vor der Abreise warf ich noch einen Blick auf die Homepage des Kärlingerhauses. Es wurde dort vor Hochalpinen Verhältnissen und vor viel Schnee in der Gegend  gewarnt. Dabei wurde auf den leichtesten Aufstieg über die Saugasse verwiesen. Wir haben uns entschlossen trotzdem loszuwandern und haben uns jedoch die Option zur Umkehr offen gehalten. Der Tag begann mit perfektem Wanderwetter, es schien die Sonne und die Berge zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Die Überfahrt war Kurzweilig und sehr unterhaltsam. Wir starteten die Tour bei St. Bartolomä auf dem Weg entlang des Königsees und kamen schon nach ein paar Metern zum ersten Hindernis.

Hinweis auf der Homepage des Kärlingerhauses
Yuki sitzt in einem der unteren Schneefelder

Ein großes Schneefeld verhindert die Weiterwanderung

Der Eisbach führte noch sehr viel Wasser und er präsentierte sich heute als kleiner, wilder Gebirgsbach.  Um ihn gefahrlos zu queren nahmen wir den Umweg über den Eisbachsteg.  Auf dem Weg weiter nach oben begegneten wir dem wilden Schrainbachfall und dann kamen wir zur  Schrainbachalm. Dort legten wir eine kurze Rast ein. Nach der Alm – das erste Schneefeld. Es war wenig steil, es bestand aus gutem Trittfirn, der weitere Pfad war nach dem Schneefeld gut auszumachen.  So machten wir uns auf es zu queren. Nach einigen Höhenmetern folgte das zweite Schneefeld mit gleichen Bedingungen. Auf der Höhe der „Saugassenmauer“ also im oberen Bereich der Saugasse
folgte ein Schneefeld welches den gesamten Raum des Geländeeinschnittes ausfüllte. Das Feld hatte sicher ein Gefälle von vielleicht  45 Grad. Der Firn war durch die Sonneneinstrahlung im oberen Bereich leicht angetaut, es war so möglich Tritte zu schlagen, welche einen guten Halt gewährleisteten. So arbeiteten wir uns einige Meter nach oben. Einem plötzlichen Bauchgefühl folgend entschloss ich mich den Aufstieg abzubrechen. Wir stiegen dann wieder vom Schneefeld herunter und begannen den Rückweg anzutreten.  So kamen wir wieder gesund und munter herunter.  Es bleibt ein sehr schöner Pool an Erfahrung über Wanderungen im alpinen Gelände und ein wunderschöner gemeinsamer Tag.


Eine Übersichtskarte


Bilder der Königsee-Wanderung

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