1. Dezember 2022
flossenbuerg burg

Flossenbürg-Burgruine Flossenbürg-Burgruine Schellenberg-16 KM-399 HM

Beeindruckende Burgruinen und Felsen, weite Waldlandschaften bei Flossenbürg

Landschaft unterhalb der Burgruine Flossenbürg
Landschaft unterhalb der Burgruine Flossenbürg

Eindrucksvolle Tour durch die östlich von Flossenbürg gelegenen Wälder. Die Tour benutzt sehr viele naturbelassene Pfade und Wege. Sie sind durchwegs gut zu gehen, mit Steinen oder Felsen verblockte Wege sind nicht zu erwarten. Ziemlich auf der Hälfte der Tour befindet sich der stärkste Anstieg, mit 112 HM ist er jedoch durchaus bezwingbar.

Oben angekommen könnt ihr die Burgruine Schellenberg besichtigen, ein insgesamt sympathischer Platz. Dem Wetter und der Jahreszeit angemessene Kleidung, etwas Proviant, für ein schönes Wanderpicknick – das ist alles – was ihr zum erfolgreichen Begehen der Tour benötigt.

Startet beim Flossenbürger Sportplatz, nehmt den Pfad welcher zwischen dem Schlossberg und dem Sportheim führt. Besteigt und besichtigt gleich am Anfang die Burgruine Flossenbürg. Ein Blick weit ins Land belohnt euch führ den Aufstieg. Dann ein Stück durch den Ort, ein kurzes Stück durch einen Steinbruch (Die Begehung ist ausdrücklich erlaubt) und ihr verschwindet alsbald im Wald. Viele schmale Pfade und Steige durch eln geschlossenes Waldgebiet stehen euch bevor.

Der mit einem Sonnensegel überspannte Tisch nebst Bank bei welchem es vortrefflich picknicken lässt, steht nach meiner Einschätzung auf privatem Grund. Der Grund ist jedoch weder eingezäunt noch gibt es ein “Betreten verboten” Schild. Die Eigentümer haben sicher nichts dagegen, einigen Wanderern für eine begrenzte Zeit Tisch und Bank auszuleihen.

Nach der Rast und bei Kilometer Acht gibt es den sogenannten “Brotfelsen” zu sehen. Ein paar Hundert Meter weiter seit ihr dann schon bei der Burgruine Schellenberg angekommen. Die Burganlage wurde zum Schutz gegen böhmische Einfälle errichtet. Genießt die schmalen Waldwege und die Stille des Waldes auf dieser Tour.

Einige Meter Schotterstraße muten wir euch schon zu, es ist der Wegführung geschuldet. Bei etwa Kilometer Fünfzehn trefft ihr wieder auf Flossenbürg, ihr durchschreitet den oberen Teil des Ortes und trefft auf den Granitweg welcher euch unterhalb der Burganlage wieder zum Ausgangspunkt zurück bringt.

Burgruine Schellenberg

1038 Ansiedlung von Choden als Grenzwächter auf dem Schellenberg durch den böhmischen Herzog Bratislav. Namen wie Kotenschlag und Kotenbrunn erinnern noch an diese Zeit.

Ausbau des Schellenberges als Festung im 14. Jahrhundert durch die Herren von Waldau und Waldturn als weiteres Glied der Burgenkette Flossenbürg, Fahrenberg, Pleystein und Leuchtenberg zum Schutz gegen böhmische Einfälle. Das Gelände gehörte zu dieser Zeit zum Kloster Waldsassen.

Nach der Zerstörung 1498 wurde die Burg in den folgenden Jahrhunderten nicht wieder aufgebaut.

Burgruine Schellenberg
Plan der Burgruine Schellenberg

Um 1800 stand auf dem Burggelände ein Lobkowitz´sches Jagdschloss und zeitweise wohnten hier Förster und Waldarbeiter, die auch auf den angrenzenden Flächen Landwirtschaft betrieben. Davon zeugt noch die Burgwiese im Norden der Ruine. 1743 wird vom Förster Johann Stauber berichtet, der vom Schellenberg “wegen erlittener Ausraubung” nach Gehenhammer ziehen durfte.

1865 verließen der dort 1833 geborene Nikolaus Gschwindler – im Volksmund der “Schellenberg- Niggl” genannt- und seine Frau als letzte Bewohner das Burggelände.

Schellenberg-Turm

Eine Sanierung der Mauerreste der Burg und die Renovierung wurden 1976 durchgeführt. Der Schellenberg – Turm ist erstmals 1971 durch den Altlandkreis Vohenstrauß errichtet und 1995 durch die Gemeinde Georgenberg saniert worden.

Quelle: Infotafel bei der Burgruine

Infos zur
Oberpfalz Wanderung
Start/ZielParkplatz beim Sportplatz
92696 Flossenbürg
Geisweiherstraße
Dies ist eine Rundtour
RouteFlossenbürg, Burgruine Flossenbürg,
Brotfelsen, Burgruine Schellenberg,
Flossenbürg
GPX-Track
18 Downloads
DauerMit Pause ca. 4:30 h
Länge16,3 km
Aufstieg399 Höhenmeter
Abstieg386 Höhenmeter
Höchster Punkt810 Höhenmeter
SchwierigkeitSteigungen, Gefälle
evtl. Rutschgefahr
Straßenverkehr
Wegeca. 10% Forst-u. Wirtschaftswege
ca. 2% geteerte Straßen
ca. 88% Pfade

Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks

Eine weitere Wanderung in der Oberpfalz

Ab Fichtenhof zur Ammerthal-Runde | 19 KM – 308 HM

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