28. Juli 2026
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Der Oberpfalzweg – 242,5 KM-4838 HM

oberpfalzweg tag5 3

Der Oberpfalzweg von Kappl nach Regensburg

242,5 Kilometer und 4838 Höhenmeter in 8 Tage

Die Orte des Oberpfalzweges:

Kappl – Waldsassen – Königshütte – Themenreuth – Münchsgrün – Hohenwald – Wolfenstein – Pilmersreuth a. d. Straße – Stein – Geisleithen – Plößberg – Dreihöf – Hildweinsreuth – St. Özen – Rummpelbach – Flossenbürg – Oberbernrieth – Oberfahrenberg – Peugenhammer – Pleystein – Braunetsrieth – Moosbach – Saubersrieth – Tröbes – Gaisheim – Pirk – Schönsee – Gaisthal – Kulz – Thanstein – Dautersdorf – Kröblitz – Neunburg vorm Wald – Bodenwöhr – Bruck – Nittenau – Reichenbach – Katzenrohrbach – Krottenthal – Zell – Woppmannsberg – Birkenau – Aichhof – Marienstein – Falkenstein – Postfelden – Brennberg – Frauenzell – Dietersweg – Wörth a.d. Donau – Wiesent – Ettersdorf – Bach a.d. Donau – Sulzbach a.d.Donau – Donaustauf – Regensburg
OBERPFALZ
Die Markierung des Oberpfalzweges
oberpfalz karte rot
Zur Verdeutlichung des Verlaufes des Oberpfalzweges

Fch habe den kompletten Oberpfalzweg in einem Stück bewandert. Er führt von Kappl im Norden bis an die Stadtgrenze Regensburg im Süden, der Oberpfalz. Der größte Teil des Weges deckt die östliche Peripherie, den eher spärliche bevölkerte Teil der Oberpfalz ab.

Wer viel Wert auf die Errungenschaften der Konsumgesellschaft legt, ist beim Oberpfalzweg fehl am Platze. Nur geringe Teile des Weges führen durch größere Ortschaften. Diese Ortschaften sind jedoch willkommen gewesen. Da sie die notwendigen Einkaufsmöglichkeiten boten.

Hier konnte alles Notwendige erstanden werden:

  • Waldsassen Aldi/Edeka
  • Plößberg Dorfladen Pause
  • Pleystein Netto
  • Kulz Dorfladen
  • Neunburg Netto/Edkea
  • Bodenwöhr Edeka
  • Bruck Netto
  • Bergham Lidl
  • Falkenstein Edeka
  • Wörth Penny

Kirchen, Kapellen, Wallfahrsorte, Wegkreuze sind auf dem Weg jedoch häufiger anzutreffen. Sie sind ein typisches Indiz für eine historisch gewachsene Kulturlandschaft und bezeugen die tiefe Verwurzelung der Region, in das Christentum. Große Bauernanwesen kümmern sich dort, um den weiteren Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft.

Der Oberpfalzweg ist in vielerei Hinsicht herausfordernd gewesen. Addierte 84,8 Kilometer Teer und 81,2 Kilometer Schotter waren zu laufen. Von der planerischen Perspekive ist jedoch klar: das es fast unmöglich ist, den Weg nur auf Pfade und Steige zu legen. Diese Abschnitte waren schon von einer gewissen Herausforderung. Ich meine, der Gesamtweg wird nicht allzu häufig gegangen.

Da waren dann Naturschutzgebiete wie: das Naturschutzgebiet Hölle zwischen Postfelden und Brennberg oder die Felsenlandschaft Lauberberg, das Perlbachtal bei Wörth und der Ausblick auf die Landschaft vor Kulz, willkomme Abwechslungen. Sowohl für die Psyche als auch der Physis.

Toll fand ich die glücklich zu schätzenden Momente, als sich die unverhoffte Möglichkeit, Proviant zu erstehen auftat.

So konnte ich:

  • Sonntags in Nittenau in einer Tankstelle ordentlich frühstücken
  • traf am gleichen Tag, abends auf die Ausflugsgaststätte Gasthaus Eder in Marienstein
  • in Plößberg traf ich auf den kleinen Dorfladen Pause
  • schön war auch der Dorfladen in Kulz
Dies sind die Dinge, die in der Summe zum Erfolg und zum positven reminiszieren der Unternehmung beitragen.

Die Plätze zur Übernachtung – waren im Großen und Ganzen ungenügend. Überwiegend waren sie Notbehelfe. Die Plätze waren, nicht fern vom Weg und hatten, halbwegs ebenen Untergrund. Es war halt ein massives Problem für den Zufall, mir genau nach über dreißig Kilometern, einen perfekten Platz zur Verfügung zu stellen. Es ging darum, sich hinzulegen um im Schlaf zu regenerieren.

Beim Oberpfalzweg
Beim Oberpfalzweg

Ich war aber immer froh das Zelt aufgebaut bekommen zu haben, um den fiesen Fliegen, Moskitos, Bremsen, Zecken, Ameisen und Wildschweinen entfliehen zu können. Dabei hat mein Zpacks-Duplex wieder eine tollen Job erledigt.

Schutzhütten, überdachte Sitzplätze oder Sitzgelegenheiten könnt ihr an zwei Hände abzählen. Sie waren wohl partiell vorhanden, jedoch nicht berechenbar durchgängig. Von dem her, nehmt der Jahreszeit und den bevorstehenden Wetterereignissen, angemessener Kleidung mit auf die Tour.

Als wichtige Erkenntnis bezüglich Fußgesundheit kann ich folgendes mitteilen: Ich habe vor der Wanderung meine Füße mit Xenofit Second Skin | Hirschtalg-Sportcreme tüchtig eingecremt. Ich hatte oft, nach einer Langstreckenwanderung, wundgelaufene Zehen gehabt. Die Zehen rieben aneinander und so wurde eine Verletzung produziert. Die Zehenzwischenräume wurden penibel vor jedem Wandertag und während der Tour eingecremt. Auf diese Weise konnte ich die sonst obligatorische Verletzung komplett verhindern.

Als Ausrüstung war dabei

  • Topo-Athletic-Trailrunner
  • Wanderstöcke-Black Diamond
  • Ortovox Merino Socken
  • Dirty Girl Gaiters
  • Ortovox Merino Shirt
  • Rucksack-Hyperlight Mountain Gear
  • Zpacks-Duplex-Zelt
  • Schlafsack-Robens Pamir
  • Isomate-Exped
  • Kocher-GSI
  • Titantasse
  • Decatlon Wasserflaschen
  • Navigation-Suunto 9 Baro
  • Ricoh GR III Digitalkamera
  • Stirnlampe Nitecore
  • Powerbank Nitecore
  • Himali Shorts, Sun Hoodie

Ich hatte mich anfänglich über die gute Beschilderung des Oberpfalzweges gefreut. Die Freude bezüglich Ausschilderung, hat sich im Laufe des Weges jedoch in etwas Ärger gewandelt. Um es Kurz zu machen: ohne GPS-Unterstützung hätte ich mich an sehr vielen Stellen verlaufen und/oder hätte den richtigen Weg nicht mehr finden können. Das GPS diente auf diesem Weg nicht nur als Backup sondern es war eine unverzichtbare Stütze, um die Wanderung erfolgreich beenden zu können.

Manches Mal führte der Weg durch Unterholz oder über ein wegloses Wiesengelände. Manches Mal dachte ich: “ich bin hier falsch”. Der Weg schien nicht mehr weiter zu gehen. Abrupt endete der Pfad. Auch in dieser Situation war das GPS Gold wert. Der Weg führt häufig über Privatgelände. Die Bewohner dulteten den Durchlauf. Es kam dabei zu netten Begegnungen. Es boten sich oft Einblicke in die heimelige Idylle der Oberpfälzer.

Einzelheiten zum Weg:

Die Teil-Route endet bzw. startet beim jeweiligen Camp. Das freie campen liegt in eurer Verantwortung!

Ein ähnlicher Weg

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