
Gößweinstein-Leienfels-Bärenfels-Gößweinstein-22,2 KM-654 HM
Gehen wir Burgruinen besichtigen?
Ich möchte euch zu den Burgruinen Leinefels und Bärenfels mitnehmen. Als Startort für die Wanderung hat sich Gößweinstein angeboten.
Die Burg Leienfels wurde aufgrund der Grenzlage zwischen der Reichsstadt Nürnberg und dem Bamberger Bistum errichtet. Die Burg Bärenfels wurde angeblich von Karl dem Großen, als Schutzburg gegen die Böhmen errichtet. Von beiden Burgen sind heute nur noch die Mauerreste übrig geblieben. Informationstafeln klären über die Geschichte der Burgen und deren Ausdehnung auf.
Besonders bei Leienfels könnt ihr eine fabelhafte Aussicht in das Land genießen. Da bei Leinefels auch die Hälfte unserer Wanderung erledigt ist, bietet es sich förmlich an, zwischen den alten Mauern eine längere Rast einzulegen.
Ich habe in Gößweinstein in der Victor von Scheffel Straße geparkt. Dort neben den Häusern ist das Parken kostenlos. Der erste Höhepunkt ist das Felsentor bei Gößweinstein. Das Felsentor soll der Zugang zu einer Höhle gewesen sei. Der Höhlenkörper ist bereits vor Jahrmilionen eingestürzt. Auf jeden Fall ist das Tor sehr fotogen.
Bei Prügeldorf nimmt unser Weg eine Fahrstraße bis hinein nach Geiselhöhe. Flurwege durch dichten Wald folgen. Nach Trägweis könnt ihr die ersten Schilder, welche uns nach Leienfels führen, erkennen. Da Leienfels der höchste Punkt unserer Tour ist, steigt der Weg vor dem Ort mächtig an. Etwas abseits unserer Route, befindet sich ein Gasthaus im Ort. Also wenn ihr dort rasten wollt, es spricht nichts dagegen. Lauf dazu, nach dem Erreichen des Ortes, einfach nach links und nach Leienfels hinein.

Unsere Ruine ist noch ein paar Meter höher gelegen. Die alten Mauern sind bald zu sehen und ein Durchgang führt uns zu einem kleinen Plateau. Eine Bank und umwerfende Aussicht in das Land, erwarten euch dort. Es ist ein friedlicher Platz und die mitgebrachte Brotzeit und der frische Kaffee schmeckten dort besonders gut. Wenn ihr euch etwas über die Brüstung beugt, dann könnt ihr die großen Dolomit-Felsen-Türme sehen, auf denen die Burganlage errichtet wurde.
Lauft dann den gleichen Weg wieder zurück. Bis nach Bärenfels sind es gute drei Kilometer. Der Weg dahin ist besonders interessant und abwechslungreich. Ihr trefft auf ein Tal mit saftigen Wiesen. Sicher haben unsere Vorfahren den gleichen Weg genutzt, um sich gegenseitig auszutauschen.
Den Namen “Bär” haben die Burg und der Ort wohl, vom über zehn Meter hohen Dolomitfelsen dem “Bärenturm” welcher in der Burganlage, integriert war. Die Burg ware eine sogenannte “Spornburg” Die Burgruine Bärenfels hat m. E. mehr Besucheraufkommen. Aber unsere Brotzeit an ruhiger Stelle, haben wir ja bereits, hinter uns gebracht. Dennoch bietet die Anlage Sitzmöglichkeiten und eine schöne Aussicht.
Ab Bärenfels treten wir unseren Rückweg an. Ungefähr neuneinhalb Kilometer wären es noch bis nach Gößweinstein. Der Weg ist das Ziel und viel Freude an der Bewegung. Wir treffen auf Kleingesee und Stadelhofen. In Gößweinstein möchte ich euch unbedingt zum Kreuzberg mitnehmen. Der Kreuzberg ist ein erhabener Teil Gößweinsteins, mit Aussicht auf die Burg und der Basilika im Vordergrund.
Um dorthin zu kommen nehmen wir einen Pfad über der Ludwigshöhe, er führt im Auf und Ab durch die schöne Wälder um Gößweinstein. Dieser Pfad im letzten Abschnitt unserer Wanderung, verlangt noch einiges an Fitness. Beim Kreuzberg braucht ihr dann nur noch in den Ort abzusteigen. Ich bin nach der Wanderung, in ein Café in der Pezoldstraße eingekehrt.
Eine Übersichtskarte
Bilder der Tour
Ein weitere Wanderung nach Leienfels
Betzenstein-Burgruine Leienfels-Obertrubach-Stierberg-16,3 KM-458 HM









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