
Der Oberpfalzweg von Kappl nach Regensburg
242,5 Kilometer und 4838 Höhenmeter in 8 Tage
Die Orte des Oberpfalzweges:
Kappl – Waldsassen – Königshütte – Themenreuth – Münchsgrün – Hohenwald – Wolfenstein – Pilmersreuth a. d. Straße – Stein – Geisleithen – Plößberg – Dreihöf – Hildweinsreuth – St. Özen – Rummpelbach – Flossenbürg – Oberbernrieth – Oberfahrenberg – Peugenhammer – Pleystein – Braunetsrieth – Moosbach – Saubersrieth – Tröbes – Gaisheim – Pirk – Schönsee – Gaisthal – Kulz – Thanstein – Dautersdorf – Kröblitz – Neunburg vorm Wald – Bodenwöhr – Bruck – Nittenau – Reichenbach – Katzenrohrbach – Krottenthal – Zell – Woppmannsberg – Birkenau – Aichhof – Marienstein – Falkenstein – Postfelden – Brennberg – Frauenzell – Dietersweg – Wörth a.d. Donau – Wiesent – Ettersdorf – Bach a.d. Donau – Sulzbach a.d.Donau – Donaustauf – Regensburg

Fch habe den kompletten Oberpfalzweg in einem Stück bewandert. Er führt von Kappl im Norden bis an die Stadtgrenze Regensburg im Süden, der Oberpfalz. Der größte Teil des Weges deckt die östliche Peripherie, den eher spärliche bevölkerte Teil der Oberpfalz ab.
Wer viel Wert auf die Errungenschaften der Konsumgesellschaft legt, ist beim Oberpfalzweg fehl am Platze. Nur geringe Teile des Weges führen durch größere Ortschaften. Diese Ortschaften sind jedoch willkommen gewesen. Da sie die notwendigen Einkaufsmöglichkeiten boten.
Hier konnte alles Notwendige erstanden werden:
- Waldsassen Aldi/Edeka
- Plößberg Dorfladen Pause
- Pleystein Netto
- Kulz Dorfladen
- Neunburg Netto/Edkea
- Bodenwöhr Edeka
- Bruck Netto
- Bergham Lidl
- Falkenstein Edeka
- Wörth Penny
Kirchen, Kapellen, Wallfahrsorte, Wegkreuze sind auf dem Weg jedoch häufiger anzutreffen. Sie sind ein typisches Indiz für eine historisch gewachsene Kulturlandschaft und bezeugen die tiefe Verwurzelung der Region, in das Christentum. Große Bauernanwesen kümmern sich dort, um den weiteren Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft.
Der Oberpfalzweg ist in vielerei Hinsicht herausfordernd gewesen. Addierte 84,8 Kilometer Teer und 81,2 Kilometer Schotter waren zu laufen. Von der planerischen Perspekive ist jedoch klar: das es fast unmöglich ist, den Weg nur auf Pfade und Steige zu legen. Diese Abschnitte waren schon von einer gewissen Herausforderung. Ich meine, der Gesamtweg wird nicht allzu häufig gegangen.
Da waren dann Naturschutzgebiete wie: das Naturschutzgebiet Hölle zwischen Postfelden und Brennberg oder die Felsenlandschaft Lauberberg, das Perlbachtal bei Wörth und der Ausblick auf die Landschaft vor Kulz, willkomme Abwechslungen. Sowohl für die Psyche als auch der Physis.
Toll fand ich die glücklich zu schätzenden Momente, als sich die unverhoffte Möglichkeit, Proviant zu erstehen auftat.
So konnte ich:
- Sonntags in Nittenau in einer Tankstelle ordentlich frühstücken
- traf am gleichen Tag, abends auf die Ausflugsgaststätte Gasthaus Eder in Marienstein
- in Plößberg traf ich auf den kleinen Dorfladen Pause
- schön war auch der Dorfladen in Kulz
Die Plätze zur Übernachtung – waren im Großen und Ganzen ungenügend. Überwiegend waren sie Notbehelfe. Die Plätze waren, nicht fern vom Weg und hatten, halbwegs ebenen Untergrund. Es war halt ein massives Problem für den Zufall, mir genau nach über dreißig Kilometern, einen perfekten Platz zur Verfügung zu stellen. Es ging darum, sich hinzulegen um im Schlaf zu regenerieren.

Ich war aber immer froh das Zelt aufgebaut bekommen zu haben, um den fiesen Fliegen, Moskitos, Bremsen, Zecken, Ameisen und Wildschweinen entfliehen zu können. Dabei hat mein Zpacks-Duplex wieder eine tollen Job erledigt.
Schutzhütten, überdachte Sitzplätze oder Sitzgelegenheiten könnt ihr an zwei Hände abzählen. Sie waren wohl partiell vorhanden, jedoch nicht berechenbar durchgängig. Von dem her, nehmt der Jahreszeit und den bevorstehenden Wetterereignissen, angemessener Kleidung mit auf die Tour.
Als wichtige Erkenntnis bezüglich Fußgesundheit kann ich folgendes mitteilen: Ich habe vor der Wanderung meine Füße mit Xenofit Second Skin | Hirschtalg-Sportcreme tüchtig eingecremt. Ich hatte oft, nach einer Langstreckenwanderung, wundgelaufene Zehen gehabt. Die Zehen rieben aneinander und so wurde eine Verletzung produziert. Die Zehenzwischenräume wurden penibel vor jedem Wandertag und während der Tour eingecremt. Auf diese Weise konnte ich die sonst obligatorische Verletzung komplett verhindern.
Als Ausrüstung war dabei
- Topo-Athletic-Trailrunner
- Wanderstöcke-Black Diamond
- Ortovox Merino Socken
- Dirty Girl Gaiters
- Ortovox Merino Shirt
- Rucksack-Hyperlight Mountain Gear
- Zpacks-Duplex-Zelt
- Schlafsack-Robens Pamir
- Isomate-Exped
- Kocher-GSI
- Titantasse
- Decatlon Wasserflaschen
- Navigation-Suunto 9 Baro
- Ricoh GR III Digitalkamera
- Stirnlampe Nitecore
- Powerbank Nitecore
- Himali Shorts, Sun Hoodie
Ich hatte mich anfänglich über die gute Beschilderung des Oberpfalzweges gefreut. Die Freude bezüglich Ausschilderung, hat sich im Laufe des Weges jedoch in etwas Ärger gewandelt. Um es Kurz zu machen: ohne GPS-Unterstützung hätte ich mich an sehr vielen Stellen verlaufen und/oder hätte den richtigen Weg nicht mehr finden können. Das GPS diente auf diesem Weg nicht nur als Backup sondern es war eine unverzichtbare Stütze, um die Wanderung erfolgreich beenden zu können.
Manches Mal führte der Weg durch Unterholz oder über ein wegloses Wiesengelände. Manches Mal dachte ich: “ich bin hier falsch”. Der Weg schien nicht mehr weiter zu gehen. Abrupt endete der Pfad. Auch in dieser Situation war das GPS Gold wert. Der Weg führt häufig über Privatgelände. Die Bewohner dulteten den Durchlauf. Es kam dabei zu netten Begegnungen. Es boten sich oft Einblicke in die heimelige Idylle der Oberpfälzer.
Einzelheiten zum Weg:
Der Oberpfalzweg - 242,5 KM-4838 HM

Der Oberpfalzweg von Kappel bis Wolfenstein | 26,6 KM | 367 HM

Guter Start der Wanderung
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist. Mit der Bahn bis Marktretwitz. Mit dem Baxi bis zur Kappl. Ihr könnt, völlig unproblematisch, die Fahrt mit dem Baxi, online anmelden. Das Baxi hat mich direkt zum Einstieg der Tour gebracht.
Natürlich hab ich die Kapplkirche – Wallfahrtskirche Hl. Dreifaltigkeit besichtigt. Die Wegweisung war erfreulich klar, so das der Weg sofort gefunden werden konnte. Ich bin um halb drei gestartet. Äußerst bequem zu gehende Waldpfade bis Waldsassen. "Wow-Moment", als die Stiftsbasilika Waldsassen im Stadtbild erscheint.


Mein Wunsch wurde wieder zur Wirklichkeit: es erschien ein Café direkt beim Pfad. Ausnahmsweise Kuchen zum Kaffee gegessen. Der Pfad noch vor Waldsassen hat leichtes Gefälle. Es beginnen ein paar Kilometer nach Waldsassen, endlose Wirtschaftswege. Bei Kilometer einundzwanzig folgt die typische Oberpfälzer Teichlandschaft. Unterwegs beeindruckende Begegnungen mit lieben Tieren gehabt.
Bei Kilometer zwölf, führt uns unser Pfad über eine weglose, ungemähte Wiese. Eine Beschilderung ist dort tatsächlich vorhanden (an den Bäumen). Kurz nach dem Ort Hohenwald, erscheint ein markantes, beeindruckendes Felsengebilde. Da es schon halb acht Uhr war und ich Schluß machen wollte, bin ich in die Richtung des Felsen abgewichen. Es gab um den Felsen keine Möglichkeit das Zelt aufzustellen. Der Untergrund war zu felsig, ich hätte keinen Häring in den Boden treiben können.

Es gab jedoch einen länglichen Felsen mit eine Kuhle. Die Kuhle war nicht allzu tief und hatte etwa eine Länge von drei Metern. Also perfekt für ein Lager im Cowboy-Style. Die Nacht sollte Niederschlagsfrei bleiben, von dem her auch in Ordnung. Der Fels Wolfenstein ist ein Naturdenkmal „Wolfenstein“. Beim Fels soll eine altgermanische Opferstelle gewesen sein. Hoffentlich hab ich nicht auf einem Opferstein geschlafen? Beschilderung bis hierher, erfreulich vollständig gewesen.

Infos zur | Oberpfalz Wanderung |
|---|---|
| Start/Ziel | 95652 Kappl in Waldsassen Google-Maps Dies ist eine Zielwanderung |
| Route | Kappl, Waldsassen, Königshütte, Themenreuth, Münchsgrün, Hohenwald, Wolfenstein |
| GPX-Track | 3 Downloads |
| Dauer | 6,5 h |
| Länge | 26,6 km |
| Aufstieg | 367 Höhenmeter |
| Abstieg | 440 Höhenmeter |
| Höchster Punkt | 606 Höhenmeter |
| Schwierigkeit | Steigungen, Gefälle, evtl. Rutschgefahr, Straßenverkehr, Orientierung Gesamtschwierigkeit: schwer Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung. |
| Wege | ca. 7,9 km Asphalt ca. 12,5 km Schotterweg ca. 5,7 km Naturweg ca. 1,2 km Pfad |
Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks |
Eine Übersichtskarte
Der Oberpfalzweg von Wolfenstein bis Flossenbürg/Sterzenberg | 32,7 km | 822 HM

Guter Start der Wanderung
Frösche quakten die ganze Nacht. Die Frösche lebten unterhalb des Felsens in einem Teich. Und pünklich zum Sonnenaufgang zwitscherten die Vögel. Die Nacht unbeschadet überstanden, Naja die alten Germanen gibt es nicht mehr, von dem her... Nach relativ kurzer Wegstrecke ist ein Bachtal mit den Wollsackverwitterten Granitfelsen erreicht.
Von den Menschen wird das Tal als Teufelsküche bezeichnet. Eine Landschaft die sich von dem sonst erlebten, markant abhebt und im Gedächnis bleibt. Es folgen viele Wirtschaftswege, geradezu unendlich lange. Das Oberpfälzer Teichland mach auf diesem Teilabschnitt alle Ehre und bringt ein gewisse "Würze" in den Wandereralltag.

Autos und große Landwirtschafliche Fahrzeuge begegnen uns rücksichtsvoll und vorsichtig. Schon vor Plößberg beginnt das Gelände bergig zu werden. Freundliche Frau weißt uns in Plößberg den Weg zu einem kleinen Dorfladen (Maria Prause/Hauptstraße), welcher mir in der Vorrecherche verborgen geblieben ist. Ich war sehr froh diese Möglichkeit des Einkaufes zu bekommen, da unser Proviant ziemlich wenig geworden war.

Füllen nach dem Einkauf unsere hungrigen Mägen. Bisher noch keine anderern Wanderer getroffen, nur eine Handvoll Radfahrer teilten sich die Wege mit uns. Bei Hildweinsreuth treffen wir auf den "Mittelpunkt Mitteleuropas". Reich verziert und beschriftet präsentiert er sich, den interessierten Besuchern . Haben in Flossenbürg fast dreißig Kilometer erreicht. Der Oberpfalzweg führt in Flossenbürg nicht, beim Café an der Gedenkstätte vorbei.

Infos zur | Oberpfalz Wanderung |
|---|---|
| Start | Wolfenstein/Hohenwald Google-Maps Dies ist eine Zielwanderung |
| Route | Wolfenstein/Hohenwald, Pilmersreuth a. d. Straße, Stein, Geisleithen, Plößberg, Dreihöf, Hildweinsreuth, St. Özen, Rummpelbach, Flossenbürg, Wald Sterzenberg |
| GPX-Track | 4 Downloads |
| Dauer | 7,5 h |
| Länge | 32,7 km |
| Aufstieg | 822 Höhenmeter |
| Abstieg | 687 Höhenmeter |
| Höchster Punkt | 767 Höhenmeter |
| Schwierigkeit | Steigungen, Gefälle, evtl. Rutschgefahr, Straßenverkehr, Orientierung Gesamtschwierigkeit: schwer Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung. |
| Wege | ca. 7,6 km Asphalt ca. 11,3 km Schotterweg ca. 10,2 km Naturweg ca. 3,6 km Pfad |
Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks |
Eine Übersichtskarte
Der Oberpfalzweg von Flossenbürg/Sterzenberg bis Tröbes | 28,9 KM | 624 HM

Die Wege nach Flossenbürg waren sehr gut zu gehen. Es machte Spaß sich an der Beschilderung zu orientieren, da sie gut angebracht wurde. Die Landschaft war sehr schön gewesen. Vor Pleystein dann, katastrophale Beschilderung des Weges. Schilder waren teilweise nicht vorhanden, weil von der Witterung zerfressen. Es folgt Oberfahrenstein.
Ihr erreicht den Ort nach der Überwindung einer Bergpassage. In Oberfahrenstein gäbe es eine Wahlfahrtskirche und ein Gasthaus. Der Pfad biegt jedoch vor dem Erreichen der Örtlichkeiten ab. In Pleystein gleich beim Pfad, gibt’s einen Netto-Supermarkt.
Nach Pleystein, sehr viel schlecht zu gehende Wege welche durch Unterholz, überhohes Gras und Brennnessel führen. Im Sommer ist dieser Weg ein Fest für Insekten (Bremsen, Stechfliegen, Zecken). Bei Saubersrieth, auf tollen Badeweiher getroffen. Er hat sich hervorragend für die Abendtoilette geeignet.
Habe dann nach 32 km am Waldrand gemähte Wiese gefunden, welche sich zum Zeltaufbau eignete, hab mich dort einfach niedergelassen. Es war ein ziemlich anstrengender Tag heute. Musste das Wasser vom Supermarkt mit Wasser vom Bach ergänzen.



Infos zur | Oberpfalz Wanderung |
|---|---|
| Start | Wald bei Flossenbürg Google-Maps Dies ist eine Zielwanderung |
| Route | Flossenbürg/Sterzenberg, Oberbernrieth, Oberfahrenberg, Peugenhammer, Pleystein, Braunetsrieth, Moosbach, Saubersrieth, Wald bei Tröbes |
| GPX-Track | 3 Downloads |
| Dauer | 7,0 h |
| Länge | 28,9 km |
| Aufstieg | 624 Höhenmeter |
| Abstieg | 746 Höhenmeter |
| Höchster Punkt | 789 Höhenmeter |
| Schwierigkeit | Steigungen, Gefälle, evtl. Rutschgefahr, Straßenverkehr, Orientierung Gesamtschwierigkeit: schwer Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung. |
| Wege | ca. 8,3 km Asphalt ca. 6,1 km Schotterweg ca. 11,9 km Naturweg ca. 2,6 km Pfad |
Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks |
Eine Übersichtskarte
Der Oberpfalzweg von Tröbes bis Thanstein | 35,0 KM | 672 HM

Platz zum Schlafen war in Ordnung, das er sehr schön eben gewesen. In der Nacht hatte es geregnet und ein Landwirt, der Gras für seine Tiere mähte, hatte mich geweckt. Wanderweg führt anfänglich durch ein sehr idyllisches kleines Flusstal. Landschaft ist sehr schön fürs Auge. Die Oberpfälzer haben es sich heimelig eingerichtet.
Ich bin von kleiner Idylle zur kleiner Idylle gelaufen. Beschilderung bisher, recht gut. Wanderweg trifft hier auf Wald, Flur, Täler von Wiesen. Unglaublich langen Wirtschaftsweg welcher in die Höhe führte, gegangen. Mache in Schönsee längere Pause laufe jedoch nicht zur Bäckerei, welche sich weiter drin, im Ort befindet.
Nach Schönsee führt der Pfad über eine ehemalige Bahntrasse. Schritt folgt auf Schritt, auf dem gefühlt unendlich langen Teerweg. Der folgende Pfad im Wald fühlte sich, obwohl er gut bergan führte, wie eine Erlösung an. Irgendwann tretet ihr aus dem Wald und könnt eine atemberabende Fernsicht genießen. Sicher, die beste Fernsicht des ganzen Weges. Mein Ziel ist im kleinen Ort Kulz, den kleinen Dorfladen (Lebensmittel Ebner) zu finden, welchen ich in der Vorrecherche ausfindig machte.
Ein freundlicher Junge, beschrieb mir den Weg zum Dorfladen. Der Laden führte das was ich erwünschte: Milch, Blaubeeren, Wasser und zwei kleine Pizzen. Gleich neben dem Landen befindet sich eine Buswartehäuschen im Schaden. Perfekt für eine längere Rast. Der lange eintönige Weg auf der Bahntasse, war eine wirkliche Herausforderung.
Von Kulz nach Thanstein ist wieder eine sehr lange Bergpassage zu gehen. Nach Thanstein treff ich auf eine gemähte Wiese. Dort habe ich mein Lager aufgeschlagen.


Infos zur | Oberpfalz Wanderung |
|---|---|
| Start | Wald bei Tröbes Google-Maps Dies ist eine Zielwanderung |
| Route | Wald bei Tröbes, Tröbes, Gaisheim, Pirk, Schönsee, Gaisthal, Kulz, Thanstein, Wald bei Thanstein |
| GPX-Track | 3 Downloads |
| Dauer | 8,5 h |
| Länge | 35,0 km |
| Aufstieg | 672 Höhenmeter |
| Abstieg | 662 Höhenmeter |
| Höchster Punkt | 717 Höhenmeter |
| Schwierigkeit | Steigungen, Gefälle, evtl. Rutschgefahr, Straßenverkehr, Orientierung Gesamtschwierigkeit: schwer Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung. |
| Wege | ca. 11,1 km Asphalt ca. 8,1 km Schotterweg ca. 15,8 km Naturweg ca. 2,4 km Pfad |
Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks |
Eine Übersichtskarte
Der Oberpfalzweg von Thanstein bis Bruck | 34,9 KM | 491 HM

Um acht los marschiert, es war anfangs ganz angenehm zu gehen. Treff auf das Schwarzach-Tal welches bis Neunburg vorm Wald führt. Das Tal ist eine willkommene landschaftliche Abwechslung zum bisher Erlebten. Freundliche Menschen getroffen. In Neuburg vorm Wald treffe auf einen Edeka-Markt nahe beim Weg.
Ab Neuburg beginnt das Gelände wieder anzusteigen. Immer wieder kommen, heftige, kurze Anstiege. Dann beginnt das Land abzufallen. Bis vor Blechhammer unendliche geschotterte Wirtschaftswege, durch den Wald. Habe beim Laufen meditiert um der Eintönigkeit zu enfliehen. Bin zu Edeka in Bodenwöhr gelaufen.
Der Markt liegt ein paar Meter neben dem Oberpfalzweg. Die schöne Pause nach 29 Kilometern hat die Kräfte zurückgeholt. Das Naherholungsgebiet bei Bruck habe ich ausgelassen. Es gäbe wohl die Möglichkeit auf einer Wiese zu zelten. Mir waren da aber zu viel Publikum. Nach Bruck im Wald Platz für Zelt gesucht.




Infos zur | Oberpfalz Wanderung |
|---|---|
| Start | Wald bei Thanstein Google-Maps Dies ist eine Zielwanderung |
| Route | Wald bei Thanstein, Dautersdorf, Kröblitz, Neunburg vorm Wald, Bodenwöhr, Bruck, Wald bei Bruck |
| GPX-Track | 3 Downloads |
| Dauer | 8,0 h |
| Länge | 34,9 Kilometer |
| Aufstieg | 491 Höhenmeter |
| Abstieg | 655 Höhenmeter |
| Höchster Punkt | 550 Höhenmeter |
| Schwierigkeit | Steigungen, Gefälle, evtl. Rutschgefahr, Straßenverkehr, Orientierung Gesamtschwierigkeit: schwer Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung. |
| Wege | ca. 9,6 km Asphalt ca. 16,4 km Schotterweg ca. 3,3 km Naturweg ca. 5,5 km Pfad |
Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks |
Eine Übersichtskarte
Der Oberpfalzweg von Bruck bis Laubenberg | 32,0 KM | 761HM


War gestern dermaßen vertieft bei der Lagerplatzsuche, dass ich mich kurz verlaufen habe. Fünf Kilometer bis Nittenau gelaufen und hab dort Frühstück nachgeholt. Da Sonntag war, kam nur eine Tankstelle als Proviant-Lieferant in Frage. Der Wandergott half wieder einmal nach: ich traf auf eine schöne Tankstelle, bei welcher ich meinen Magen füllen konnte.
Wenn ihr Werktags dort unterwegs seit, es gäbe auch einen Netto-Supermarkt. Den Fluss Regen quert ihr anschließend. Tolle Landschaft schließen sich an. Allerdings auch unendlich Kilometer auf befestigtem Radweg und anschließend viele Kilometer auf einer Verkehrsstraße und immer der Regen entlang. Mache bei Kilometer fünfzehn Rast um meine Füße zu trocknen und um eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken.
Habe anschließend einen ziemlichen Anstieg vor mir. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Der Anstieg ist erledigt, er war machbar, steil aber machbar. Die Beschilderung ist teilweise katastrophal - also nicht vorhanden. Ohne Navigationsgerät wäre ich erledigt gewesen.
Das Wasser wird vor Zell ziemlich knapp, muss versuchen im Ort Wasser zu bekommen. Macht vorher unbedingt einen Abstecher zur unteren Plattform des Schlossberges. Ihr habt von dort eine unglaubliche Aussicht auf die einzigartig, schöne Landschaft hier. Wasser bekam ich beim Friedhof des Ortes Zell.
Ungefähr sechs Kilometer später, bin ich plötzlich auf einen gemütlichen Biergarten bei Marienstein getroffen. Beim Gasthaus Eder im Biergarten, eine schöne Brotzeit gemacht. Bin dann gemütlich weiter, hatte nur noch einen Platz für die Übernachtung zu finden. Nach ein paar Höhenmetern bin ich auf eine unglaublich eindrucksvolle Felsenlandschaft beim Lauberberg gestoßen.
Der schmale, zwischen Felsen verlaufende Pfad war nach den vielen Straßenkilometern eine wahre Wohltat. Habe dann auch, etwas neben dem Weg einen Zeltplatz gefunden. Die Füße, der Rücken der Körper sind soweit in Ordnung. Ich hab mich auch gut geschont. Nur an der linken Ferse beginnt sich eine kleine Blase zu bilden. Der weiter Plan ist: morgen in Falkenstein beim Edeka, zu frühstücken.



Infos zur | Oberpfalz Wanderung |
|---|---|
| Start | Wald bei Bruck Google-Maps Dies ist eine Zielwanderung |
| Route | Wald bei Bruck, Nittenau, Reichenbach, Katzenrohrbach, Krottenthal, Zell, Woppmannsberg, Birkenau, Aichhof, Marienstein, Laubenberg/Falkenstein |
| GPX-Track | 3 Downloads |
| Dauer | 7,5 h |
| Länge | 32,0 Kilometer |
| Aufstieg | 761 Höhenmeter |
| Abstieg | 557 Höhenmeter |
| Höchster Punkt | 592 Höhenmeter |
| Schwierigkeit | Steigungen, Gefälle, evtl. Rutschgefahr, Straßenverkehr, Orientierung Gesamtschwierigkeit: schwer Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung. |
| Wege | ca. 15,4 km Asphalt ca. 8,2 km Schotterweg ca. 6,3 km Naturweg ca. 3,2 km Pfad |
Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks |
Eine Übersichtskarte
Der Oberpfalzweg von Laubenberg/Falkenstein bis Sulzbach/Donau | 40,3 KM | 908 HM

Der Platz zum Übernachten was sicher der schönste der bisherigen Tour gewesen. Gegen halb acht aufgebrochen. Vom Laubenberg hinabgestiegen und nach etwas über einem Kilometer schon in Falkenberg bei Edeka-Markt gelandet. Einem schönen Frühstück, draußen vor dem Mark sitzend steht nichts mehr im Wege.
Dann über etwas Anstieg raus aus dem Ort. Der folgende Weg ist von kurzen aber heftigen Anstiegen gezeichnet. Die Landschaft ist ein Gedicht für das Auge. Bei Postfelden beginnt das Naturschutzgebiet „Hölle“. Unser Pfad führt in Schlangenlinien immer entlang des Höllenbaches, vorbei an Felsen, sogar eine kleine Kletterstelle ist dabei. Viele Hinweisschilder lassen auf regen Besucherandrang des Naturschutzgebietes schließen.
Nach Brennberg folgt Frauenzell. Der Weg in Frauenzell könnt kürzer gestaltet sein. Die Macher des Oberpfalzweges haben sich jedoch entschieden, die Wanderer am Kloster Frauenzell vorbei zu führen.
Jetzt verliert der Weg kontinuierlich an Höhenmetern und ich verlieren an Proviant. Um in Wörth den Penny-Supermarkt nicht zu verpassen, frage ich frühzeitig Passanten, nach dem Weg dorthin. Der Wandergott entschied mich nicht länger hungern zu lassen. Der Penny war nur wenige Meter neben dem Ort des Frage-Szenario. Mache eine richtig lange Pause.
Ab Wörth ist der Oberpfalzweg sehr flach. In Wiesent habt ihr diverse Möglichkeiten einzukehren. Weil ein schönes Café direkt beim Weg lag, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen...
Geteerte Wege, Straßen und ein paar Wirtschaftswege habt ihr hier unter euren Füßen. Es ist eine ziemlich eintönige Lauferei gewesen. Die Suche nach einem Platz für das Zelt steht an. Links und rechts des Weges Spuren die Wildschweine hinterlassen und unzugängliche Waldflächen.
So bleibt nichts anderes übrig als weiter zu laufen und zu hoffen. Einige Meter nach dem Gedenkstein für Franz-Josef-Strauß, trefft ihr auf einen abzweigenden Weg. Dieser Weg ist in keiner Karte eingezeichnet, dennoch existiert er.
Der Weg verläuft parallel zum großen Wirtschaftsweg und hat die Möglichkeit das Zelt zu platzieren, geboten. Hatte wegen des des Verdachtes auf Wildschweinpopulation, meine im Zelt geleerte Fischdose etwas weiter weg vom Zelt gelegt. In der Nacht, bekam ich dann tatsächlich Besuch der Schwarzkittel.
Der Geruch der Fischdose hatte sie angelockt. Die Geräusche der aktiven Tier vor dem Zelt waren deutlich auszumachen. Der Besuch blieb jedoch folgenlos, aufregend war es dennoch.


Infos zur | Oberpfalz Wanderung |
|---|---|
| Start | Laubenberg/Falkenstein Google-Maps Dies ist eine Zielwanderung |
| Route | Laubenberg/Falkenstein, Falkenstein, Postfelden, Brennberg, Frauenzell, Dietersweg, Wörth a.d. Donau, Wiesent, Ettersdorf, Bach a.d. Donau, Wald bei Sulzbach |
| GPX-Track | 3 Downloads |
| Dauer | 7,5 h |
| Länge | 40,3 Kilometer |
| Aufstieg | 908 Höhenmeter |
| Abstieg | 1104 Höhenmeter |
| Höchster Punkt | 643 Höhenmeter |
| Schwierigkeit | Steigungen, Gefälle, evtl. Rutschgefahr, Straßenverkehr, Orientierung Gesamtschwierigkeit: schwer Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung. |
| Wege | ca. 16,8 km Asphalt ca. 16,1 km Schotterweg ca. 4,5 km Naturweg ca. 2,9 km Pfad |
Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks |
Eine Übersichtskarte
Der Oberpfalzweg von Sulzbach/Donau bis Regensburg | 12,0 KM | 196 HM

A uf meinem Grasweg, nicht besonders gut geschlafen. Breche schon gegen halb sieben auf. Weil ich gestern so fleißig gelaufen bin, habe ich heute nur noch zwölf Kilometer bis zum Ende des Oberpfalzweges.
Der Weg führt über die Walhalla. Die Walhalla ist eine vom König Ludwig I. erbaute Gedenkstätte. In ihr sollen bedeutende Persönlichkeiten geehrt werden. Da ich früh bei der Gedenkstätte war, hatte ich den gesamten Raum für mich allein und konnte so ungestört die fabelhafte Aussicht, hinunter zur Donau und weiter nach Regensburg genießen.
Dir Toilettenanlage bei der Walhalla, war willkommen, so konnte ich mich dort etwas „aufhübschen“. Bin nach der Walhalla, nicht den original Oberpfalzweg gegangen, sonder den Weg über den Grad welcher bei der Wallfahrtskirche St. Salvator endet.
Treffe in Donaustauf auf ein Café direkt beim Weg. Gemütlich sitze ich draußen und genieße frischen Kaffee und ein belegtes Brötchen. Bin auch wegen der seit gestern angestiegenen Temperaturen froh, über die kurze Distanz bis zum Ende.
Der Oberpfalzweg endet dann in Regensburg, direkt an einer Bushaltestelle. Der Stadtbus bringt euch zum Bahnhof.

Infos zur | Oberpfalz Wanderung |
|---|---|
| Start | Wald bei Sulzbach/Donau Google-Maps Dies ist eine Zielwanderung |
| Route | Wald bei Sulzbach, Sulzbach a.d.Donau, Donaustauf, Regensburg |
| GPX-Track | 3 Downloads |
| Dauer | 2,1 h |
| Länge | 12,0 Kilometer |
| Aufstieg | 196 Höhenmeter |
| Abstieg | 242 Höhenmeter |
| Höchster Punkt | 410 Höhenmeter |
| Schwierigkeit | Steigungen, Gefälle, evtl. Rutschgefahr, Straßenverkehr, Orientierung Gesamtschwierigkeit: schwer Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung. |
| Wege | ca. 7,1 km Asphalt ca. 2,5 km Schotterweg ca. 875 m Naturweg ca. 1,5 km Pfad |
Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks |
Eine Übersichtskarte
Die Teil-Route endet bzw. startet beim jeweiligen Camp. Das freie campen liegt in eurer Verantwortung!
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Schwierigkeit – T6
Ausgeprägtes Steilgelände – kann längere Kletterstellen (II – III UIAA), äußerst steile Grashalden, Schrofen steile Schneefelder und Gletscherpassagen enthalten. Meist wegloses, sehr ausgesetztes Gelände, über längere Strecken erhöhte Absturzgefahr.
und ausgesetzte Stellen enthalten.
Die Wege sind nicht immer sichtbar.
Es können heikle Passagen vorkommen,
bei denen ihr zum Vorrankommen eventuell die Hände benötigt.
Trittsicherheit und durchschnittliches
Orientierungsvermögen sind gefordert.
Bei normalem Verhalten besteht keine Absturzgefahr.
Absturzgefahr nicht ausgeschlossen.
Elementare Trittsicherheit und Orientierungsvermögen
sind von Vorteil.
von 5 Kilometer in der Stunde, reiner Gehzeit angenommen.
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