26. Mai 2024
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Wuestenstein-Aufsess-Greifenstein-Heiligenstadt-Veilbronn

Wüstenstein-Aufsess-Greifenstein-Heiligenstadt-Veilbronn-23 KM-330 HM

Leidingshofer Tal Fels

Ab Wüstenstein über Heiligenstadt nach Veilbronn

Wenn ihr auf der Suche nach einer anspruchsvollen Wanderung mit viel Abwechslung seid: Wüstenstein, Heiligenstadt, Veilbronn

D er Wanderparkplatz in Wüstenstein befindet sich neben dem Flüsschen Aufseß. Unser Wanderpfad beginnt unmittelbar neben dem Wanderparkplatz. Ihr befindet euch jetzt schon im schönen Aufseßtal.

Es ist eine friedliche Umgebung in die ihr hineinwandert. Der Weg durch das Tal ist ziemlich leicht zu gehen. Wiesen, Pfade und einige Wirtschaftswege erwarten euch. Es sind nur wenige Höhenmeter im Tal bis zum Ort Aufseß auf unserem schönen Pfad.

Bei nassem Wetter oder nach Regenfällen, können Teile des Wegs ziemlich schlammig sein.

Aufsess: Ist eine Marktgemeinde die für ihre Brauereien bekannt ist. Unser “Schleichweg” unterhalb der Schlossmauer, streift auch das Gebäude einer Brauerei, dort könnt ihr die Bierflaschen klappern hören und den typischen Geruch einer Brauerei riechen. Der Beginn des schmalen Wegs (“Schleichweg”) ist schlecht zu erkennen.

Nach Aufseß steigt der Pfad um etwa einhundert Höhenmeters an. Es geht meist auf gut befestigten Wirtschaftswegen und durch ein ausgedehntes Waldgebiet vorwärts. Die Beschilderung im Wald zum Schloss, beschreibt einen anderen Weg als die GPX-Route.

Beide Wege führen parallel in die gleiche Richtung, es ist egal welchen ihr wählt. Ihr trefft auf die Ortsverbindungsstraße Reckendorf. Nach wenigen Metern auf dieser Straße zweigt unser Pfad nach links in den verwilderten Park des Schlosses Greifenstein ab. Beachtet euere Navigation an dieser Stelle besonders gut! Ein schmaler Pfad führt euch dann zur Gotischen Kapelle.

Die Gotische Kapelle, ist ein doppelgeschossiger Bau in Neugotik welche im verwilderten, Park des Schlosses Greifenstein steht. Die Gotische Kapelle wurde im 19. Jh. im Charakter einer Ruine gebaut. Bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts war die Kapelle ganz gut erhalten. Wegen Achtlosigkeit und Zerstörungswut ist die Kapelle heute zur tatsächlichen Ruine verkommen, sie ist stark einsturzgefährdet.

Lauft über einen Felsenpfad vorbei an, markanten Felsen und der kleinen Femenhöhle bis die Hinweistafel zum Schloss Greifenstein erreicht ist. Das Schloss Greifenstein gehört zum Markt Heiligenstadt. Besitzer sind seit 1691 die Grafen von Stauffenberg. Das Schloss könnte besichtigt werden. Auf der Homepage des Schlosses findet ihr alle wichtigen Infos dazu.

Steil, sehr steil geht es ab dem Schloss hinunter zur Neumühle, gut das wir hier nicht hochlaufen müssen!

Ein kurzer, einladender Pfad führt euch bis nach Heiligenstadt. Mit dem Erreichen der Kirche St. Paul seit ihr in Heiligenstadt angekommen. Einen tollen Blick auf das Schloss Greifenstein hab ihr ein paar Meter weiter. Wir durchlaufen fast den ganzen Ort in die südöstliche Richtung.

Ich hatte gedacht die Ortsdurchschreitung endet nie mehr, als dann plötzlich, mit Anfang des Waldes auch ein schmaler Pfad beginnt. Im Wald zwischen Heilgenstadt und Veilbronn befinden sich einige Bänke. Ich habe bei Kilometer vierzehn meinen Outdoor-Kaffee zubereitet und dort unsere verdiente Rast eingelegt.

Bis nach Veilbronn ist unser Pfad sehr angenehm zu laufen. Gleich am Beginn Veilbronns mündet der kleine Schulmühlenbach in die Leinleiter. Die perfekt restaurierte Schulmühle ist ein Augenschmaus. Ein Tafel informiert über den Werdegang der Mühle. Rasch ist dann das kleine Veilbronn durchschritten. Veilbronn ist auch der absolut tiefste Punkt auf unserer Wanderung.

Lauft dann hinein in das Leidingshofer Tal. Eine kurze Rampe bringt euch vom Ort weg und hoch in das Tal. Der Weg steigt stetig leicht an. Diverse Hinweisschilder informieren darüber, wo ihr euch grad befindet. Das Tal ist sehr, sehr schön. Sicher werdet ihr euch dort gleich wohl fühlen! Eine von der Natur perfekte gestaltete Komposition. Der Kleine Mathelbach entspringt im Tal, er fließt nach kurzer Strecke auch in die Leinleiter.

Erklimmt einen ziemlich steilen Hügel um vom Tal hoch in den Ort Leidingshof zu kommen. Von oben könnt ihr einen letzten Blick auf das Tal werfen. Über Wirtschaftswege, entlang von Feldern und Wiesen und ungefähr drei Kilometer bis zurück nach Wüstenstein, führt der abschließende Weg. In Wüstenstein folgt ihr einem schmalen Steinpfad nach unten in das Tal der Aufseß.

Insgesamt handelt es sich um eine anspruchsvolle, aber lohnende Wanderung, die atemberaubende Ausblicke auf die Landschaft der Fränkischen Schweiz bietet.

Infos zur
Fränkische Schweiz Wanderung
Start/ZielWanderparkplatz 91346 Wüstenstein
Dies ist eine Rundtour
RouteWüstenstein, Aufseß,
Greifenstein, Heiligenstadt,
Veilbronn, Leidingshofertal,
Leidingshof, Wüstenstein
GPX-Track
14 Downloads
Dauer5,0 h
Länge23,0 km
Aufstieg330 Höhenmeter
Abstieg330 Höhenmeter
Höchster Punkt485 Höhenmeter
SchwierigkeitSteigungen, Gefälle
evtl. Rutschgefahr
Straßenverkehr
Wegeca. 55% Forst-u. Wirtschaftswege
ca. 25% geteerte Straßen
ca. 20% Pfade

Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks

Eine Übersichtskarte

Bilder der Tour

Eine weitere Wanderung in der Gegend

Zur Fuchslochhöhle-8 KM-132 HM

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