Vom Walchensee zum Heimgarten und über den ausgesetzten Grad zum Herzogstand
Herausfordernde Bergwanderung, für den konditionsstarken Bergwanderer. Mit toller Aussicht auf Kochelsee, Walchensee, dem Alpenvorland
Ihr beginnt die Tour beim Walchensee. Zunächst steigt der Weg gemächlich an, und anfänglich folgt ihr dem Deiningbach durch die Deiningbach-Schlucht. Nach wenigen Kilometer beginnt der eigentliche Steig. Er ist ein, typischer von Wurzeln durchsetzter Bergpfad, manches Mal rutschig und an sich gut zu gehen.
Nach dem ersten Anstieg durch den schattigen Wald folgt die Ohlstädter-Alm. Die Gegend um die Alm ist einfach nur schön. Die Flora der Alpen zeigt dort ihre ganze Pracht.
In der Ferne lässt sich der Grad der den Heimgarten und Herzogstand verbindet ausmachen. Von der Alm bis zum Gipfel des Heimgartens (1790HM) sind es noch ca. 350 HM. Unterhalb des Gipfels liegt die DAV Hans-Frey-Hütte. Sie gleicht, wie alle DAV-Hütten einem Hochsicherheitslabor! (Juni 2021) Wir ziehen dem, ein schönes Gipfelpicknick vor.
Zum Grad der die Berge verbindet, steigt ihr ein paar Höhenmeter ab. Der Kammweg vom Heimgarten hinüber zum Herzogstand wurde vom DAV als “Schwarz” klassifiziert – er ist also nur etwas für den trittsicheren und schwindelfreien Wanderer mit der richtigen Ausrüstung.
Der Gradweg ist ca, zweieinhalb Kilometer lang und das Highlight der ganzen Tour. Drüben beim Herzogstand wird es lebhaft. Viele Ausflügler und Touristen bevölkern die Gegend. Ein paar Meter hinter dem Gasthaus beginnt der Abstieg.
In unserm Fall war er wegen der vor einigen Tagen vorherrschenden Regenfälle ziemlich rutschig. Der Abstiegspfad ist an wenigen Stellen ausgesetzt, er tangiert einen kleinen Wasserfall und bleibt immer interessant und kurzweilig.
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