28. Mai 2022
schobertsberg

Schobertsberg 543 m ü. M.-Gewesene Urnenfelderzeitliche Höhensiedlung-12 KM-361 HM

Schobertsberg 543 m ü. M. - Gewesene Urnenfelderzeitliche Höhensiedlung
Schobertsberg 543 m ü. M.

Berg im Abseits

Schmales Plateau des Schobertsberg und frühere Urnenfelderzeitliche Höhensiedlung

Route des Rundweges: Glashütten, Culm, Schobertsberg, Deutes, Gubitzmoss, Glashütten

Der Abstieg ist weglos und steil

Dr. Adam Stuhlfauth stellte 1941 eine Urnenfelderzeitliche Höhensiedlung (1100 – 850 v. Chr.) auf dem Schobertsberg fest. Für die errichtung einer Höhensiedlung auf dem weithin sichtbaren Berg war zweifellos dessen spezielle topgrafische Lage verantwortlich. Die Artefakte der Ausgrabung befinden sich im Archäologischem Museum Bayreuth. Auf dem Berg sind keine Spuren der Ausgrabung erhalten geblieben.

Der Standort des Berges ist der mittlerer Teil des südlichen Hummelgaus. Interessant in Bezug auf die Topgrafische Lage ist auch, das der Berg eine Wasserscheite markiert. Der Abfluss in westlicher Richtung erfolgt über die Wisent nach Forchheim und über die Regnitz bis Bamberg und dann in den Main. Der Abfluss in östlicher Richtung erfolgt über zunächst kleinere Bäche bis zur Mistel und dann zum Roten Main.

Besondere Topografische Lage des Schobertsberges
Besondere Topografische Lage des Schobertsberges

Unser Pfad zum Berg

Ich beschreibe hier eine Route ab Glashütten zum Schobertsberg. Es gäbe auch die Möglichkeiten z.B. von Hummeltal od. Gubitzmoos her hoch zu kommen.

Lauft in Glashütten zur Burgstraße, biegt nach der Burg nach links ab, dann immer den Berg hoch, vorbei am Sandloch und hinunter nach Culm. Der Schobertsberg präsentiert sich gegenüber. In weiten Schleifen führt der Weg ab Culm den Berg hoch. Genießt beim Anstieg die tolle Aussicht. Auf dem Berg und im Wald angekommen zweigt der Pfad, nach ein paar Meter, nach rechts ab und führt mit einer steilen Rampe zum Plateau des Schobertsbergs.

Das Plateau des Schobertsberges scheint nicht allzuoft besucht zu werden. Älterer Windbruch liegt über dem Wanderpfad. Versucht den Windbruch zu umgehen und lauft bis zu einer Lichtung. Bei der Lichtung habt ihr einen tollen Fernblick nach Hummeltal, Mistelbach, Bayreuth und im Hintergrund dem Fichtelgebirge. Südöstlich lässt sich der Sophienberg bestaunen. Eine Aussicht in die anderen Richtungen lässt der dichte Wald leider nicht zu.

Der in den Karten eingezeichnete Pfad ist aktuell mit Brombeertrieben überwuchert und weiterer Windbruch erschwert das Fortkommen. Ich empfehle deshalb ab der Lichtung in einer Falllinie nach unten zu laufen, um dann am Fuß des Berges den Wanderpfad wieder aufzunehmen.

Ihr wandert bergab bis zur Gemeindeverbindungsstraße welche von Hummeltal her kommt. Ab der Straße lässt sich der Schobertsberg von seiner südlichen Seite betrachten. Links der Straße ist der kleine Bruder, der Deutes. Wenn ihr Lust habt könnt ihr euch auf einer der Bänke welche am Straßenrand aufgestellt wurden, niederlassen.

Wandert vorbei an Gubitzmoss und in die Richtung der Waldstraße welche hoch zum Altenhimmel führt. Biegt von der Waldstrasse nach ein paar Metern links ab und nehmt den Waldpfad welcher parallel zur Waldstraße den Berg hoch führt.

Der Pfad ist traumhaft, er führt durch einen schönen Mischwald. Den Weiler Altenhimmel tangiert ihr bei diese Tour nicht. Quert dann die Waldstraße und lauft weiterhin über Waldpfade bis zum Lenzweg und dann hinein nach Glashütten.

Infos zur
Fränkische Schweiz Wanderung
Start/ZielGlashütten, Dorfmitte
Dies ist eine Rundtour
RouteGlashütten, Culm
Schobertsberg, Deutes
Gubitzmoos, Glashütten
GPX-Track
15 Downloads
DauerMit Pause ca. 3:30 h
Länge12,2 km
Aufstieg361 Höhenmeter
Abstieg361 Höhenmeter
Höchster Punkt543 Höhenmeter
SchwierigkeitSteigungen, Gefälle
evtl. Rutschgefahr
Straßenverkehr
Wegeca. 65% Forst-u. Wirtschaftswege
ca. 20% geteerte Straßen
ca. 15% Pfade

Hinweis zur Verwendung des GPS-Tracks


Die Bilder der Tour

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