24. August 2019

Hohenwarte-Seeweg der erste Tag

40,6 Kilometer und vier üble Anstiege am ersten Tag auf dem Hohewarte-Stausee-Weg

Von Ziegenrück bis nach Hohenwarte

Morgenstimmung am Hohenwarte Stausee Weg
Der Weg führt oft entlang von Freizeiteinrichtungen und Campingplätzen
Handynutzer
Infos zur
Thüringen Wanderung
RouteVon Ziegenrück bis zur
Klinkhardts Höhe (Hohenwarte)
GPX-Track
1 Download
DauerEin Tag mit
übernachtung beim Pfad
Länge40,6 Kilometer
Aufstieg1130 Höhenmeter
SchwierigkeitHohe Anforderung an Kondition,
technisch ohne Anspruch
KategorieMittelgebirgswanderung
PrädikatSehr Gut
AnfahrtBAB 9 Ausfahrt Schleiz,
Chrispendorf, Eßbach, Ziegenrück
Hinweis zur Verwendung des GPX-Tracks
Blick von der “Hohen Leite” auf den Stausee

Eine Übersichtskarte

Eines der Schutzhäuschen beim Stausee
Meine Yuki hat den Weg im Gedächtnis abgespeichert

Gemäß meiner Wander-Ideologie werde ich den Weg mit wenig Ausrüstung und in schnellem Tempo zurücklegen

Yuki und ich starten den Hohewarte-Stauseeweg ab Ziegenrück ziemlich genau um acht Uhr morgens. Ich hatte diesen Weg bereits dreimal gemacht und wusste deshalb dass die Tour wieder sehr anstrengend werden würde. Geplant ist die Tour von einundsiebzig Kilometern in zwei Teilen abzulaufen. Der erste Teil führt von Ziegenrück bis zur Klinkhardts Höhe (Hohenwarte) und von dort auf der gegenüberliegenden Stauseeseite wieder zurück nach Ziegenrück. Auf der Klinkhardts-Höhe, direkt über der Staumauer werde ich die Nacht verbringen. Die Herausforderung besteht bei dieser Wanderung in der notwendigen Überwindung der kilometerlangen und steilen Anstiege. Diese Hindernisse erfordern viel Kondition und Kraft und lassen den Körper schnell ermüden. Die Wege selbst sind durchgängig gut zu

begehen, sie sind technisch wenig anspruchsvoll. Der Stauseeweg besteht aus tollen schmalen Pfaden sie sind im Wechsel mit Forst- und Wirtschaftswegen zu begehen, es sind auch ein paar Kilometer auf geteerten Straßen zurückzulegen. An wenigen Stellen ist der Weg ausgesetzt und nicht versichert und er hat an diesen Stellen durchaus alpinen Charakter. Steil fallen an diesen Stellen die mit losem Steinmaterial versehenen Hänge zum Wasser hin ab. Ich empfehle es nur dem geübten Wander den Stauseeweg in zwei Tagen anzugehen. Für die die es ruhiger angehen wollen, besteht die Möglichkeit den Weg in fünf Tagen abzulaufen. Hierzu gibt es hinlängliche Beschreibungen bezüglich Routenverlauf und Übernachtung im Internet.Lauft in jedem Falle diesen Weg er wird euch für immer im Gedächtnis bleiben.

Der Stauseeweg ist durchgängig gut ausgeschildert
In früherer Zeit hatten die Dörfer beim Stausee eigenen Brunnen

Wasser und Nahrung auf dem Hohewarte-Stausee-Weg

Yuki fand auf der Tour genügend Wasser und konnte so immer ihren Durst löschen. Ihr werdet auf der Tour keinen Supermarkt antreffen. Nur sehr vereinzelt findet ihr bei den Campingplätzen Zukaufsmöglichkeiten. Ich habe diese nie genützt. Ein paar Mal habt ihr die Möglichkeit vom Weg abzuweichen um euch in den kleinen Gastwirtschaften bewirten zu lassen. Für die Selbstversorger – kann der Bedarf an Proviant für die beiden Tage gut abgeschätzt und so im Rucksack mitgeführt werden. Das gleiche gilt für

den Nahrungsbedarf des Hundes. Der Inhalt meines Wasserbeutels mit zwei Litern Wasser reichte mir bis zum Parkplatz an der Staumauer bei Hohenwarte. Beim Parkplatz besteht die Möglichkeit den Wasservorrat aufzufüllen. Ich empfehle dringend diese Möglichkeit zu nutzen. Für euer Camp oben am Berg, werdet ihr den Vorrat für euch bzw. einen Hund brauchen. Ihr werdet dann auf dem Rückweg bei den am Weg liegenden Campingplätzen – dort an den öffentlichen Wasserentnahmestellen die Möglichkeit haben, euren Wasservorrat für den Rückweg zu ergänzen.
Die deutsche Kultur ist präsent

Die Orientierung auf dem Hohewarte-Stausee-Weg

Der von mir auf dieser Seite zur Verfügung gestellte GPX-Track weißt zu den sonst im Internet erhältlichen GPX-Tracks  dieser Route zwei markante Änderungen auf.

  1. Bei der Lothramühle lasse ich den auf den üblichen Routen vorgegebenen Lauf hoch in den Wald und dann über die Lothramühle wieder zurück aus.
  2. Bei Hohenwarte windet sich der übliche Weg in großzügigen Schleifen bis hoch zur Klinghardtshöhe um den Berg. Ich habe einen direkteren und daher kürzeren Weg nach oben gefunden.
Bitte beachtet das ihr die von mir vorgeschlagenen Abweichungen in eigener Verantwortung benützt. Die im Internet erhältlichen GPX-Daten passen sonst gut und können ohne Probleme eingesetzt werden. Die Markierung des Stauseeweges ist: Ein roter Kreis auf weißem Grund. Der Weg ist damit vorbildlich ausgeschildert und kann damit durchaus auch ohne Navigationsgerät abgewandert werden. Die auf den Wegweisern genannten Kilometerangaben sind stimmig und ihr könnt euch darauf verlassen. Zudem wird der Wanderer durchgehend auf die Sehenswürdigkeiten am Rande des Weges hingewiesen.

Der Pfad direkt entlang des Seeufers

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